Was dein Umfeld mit deinen Zielen zu tun hat

Hast du dich jemals gefragt, weshalb andere Leute Porsche fahren und du nicht? Fahren deine Freunde Porsche? Vermutlich nicht. Genau hier ist der springende Punkt. Wir verdienen ähnlich wie unsere Freunde, wir kleiden uns ähnlich und wir nutzen die gleichen Wörter. Wir passen uns bewusst oder unbewusst an unsere Umgebung an. Der eine oder andere mag mir widersprechen und sagen, „Ich passe mich niemanden an!“ Wenn man aber genauer hinschaut passen sich die größten Rebellen auch an. Zwar nicht an Leuten aus dem bürgerlichen Lager, sondern an an gleichgesinnten. Punks sind hier das beste Beispiel. Egal, wo man auf Punks trifft, erkennt man sie sofort. Auch andere Subkulturen kann man an der Kleidung und ihren Auftreten zuordnen. Die Leute passen sich immer an ihrem Umfeld an.

Unternehmerkinder werden meist selbst Unternehmer. Akademikerkinder studieren meist auch. Hartz4-Familien bringen selten zukünftige Self-Made-Milionäre hervor. Das ist aber kein Naturgesetz, das unumstößlich ist. Man kann das ändern.

Schaue dir dein Umfeld genauer an

Zuerst solltest du dir dein Umfeld genauer anschauen. Unbewusst machen wir das schon den ganzen Tag. Hier meine ich, das du das ganz bewusst machen sollst. Einerseits, was haben sie für einen Lebensstandard, andererseits solltest du auch den Fokus darauf legen, ob sie dich unterstützen oder an allem, was du machst etwas zu meckern haben. Als ich einen neuen Beruf lernte, habe ich oft „Aber du hast doch schon einen Beruf gelernt?“ zu hören bekommen. Als ich mit dem Rauchen aufhörte oder bekannt gab, dass ich abnehmen wolle kam dann: „Das schaffst du eh‘ nicht.“. Ich habe es trotzdem durchgezogen.

Sei der Alpha!

Nehmen wir an, du hast beschlossen, dich vegan zu ernähren. Dein Umfeld haut jedes Wochenende Fleisch auf den Grill. Je nach dem, welches Standing du in der Gruppe hast, regaieren sie mehr oder weniger irritiert. Oft werden Witze gerissen. Jetzt gibt es verschiedene Möglichkeiten:

Du passt dich der Gruppe wieder an und beginnst, nach einer Zeit wieder Fleisch zu essen, um dich anzupassen und den Sprüchen aus dem Weg zu gehen. – Der denkbar schlechtste Weg.
Du suchst dir ein neues Umfeld. Wenn es nicht mehr anders geht müssen harte Kosequenzen folgen.
Du ziehst es durch und bleibst Standhaft. Irgendwan verstummen die Veganerwitze und auf den Grill ist immer Platz für Grillgemüse. Vielleicht werden dann auch andere Freunde Veganer? – Weg Nr.3 ist in jedem Fall erstrebenswert.

Die meisten scheitern an ihrem Umfeld

„Bevor du dir selbst Depression oder einen Minderwertigkeitskomplex diagnostizierst, stelle sicher, dass du nicht einfach nur von Arschlöchern umgeben bist.“ – Sigmund Freud
An diesem Zitat ist viel dran. Ich selbst habe mir oft einreden lassen, dass meine Pläne und Ziele nicht umzusetzen oder gar Schwachsinn waren, bis ich keine Pläne und Ziele mehr hatte. Heute ziehe ich mein Ding durch und starte beispielsweise 2018 einen Blog, obwohl Blogs seit 2005 tot sein sollen. Who cares?

Fazit

Hater, Labertaschen und andere Leute, die dich runterziehen, solltest du, so weit es geht, meiden. Oft merken wir gar nicht, wie sehr uns unser Umfeld runterzieht, weil es halt so ist und man hineingewachsen ist. Der erste Schritt ist, sich sein Umfeld genauer anzuschauen, danach sollten aber auch Konsequenzen folgen, wenn das Umfeld den eigenen Zielen im Weg steht

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