4 Wege um deine mentale Stärke zu entwickeln

Mentale Stärke zu entwickeln ist fast wichtiger, als körperliche Stärke. Sie ist der Grundbaustein, der unser Handeln in Bewegung bringt. Deshalb zeige ich dir hier 4 Wege auf, wie du am besten deine mentale Stärke entwickeln kannst.

1. Meditiere

Fast alle erfolgreichen Menschen meditieren oder führen eine andere Art von Achtsamkeit aus. Fünf bis zehn Minuten täglich meditieren reichen, um drastische Fortschritte zu sehen. Zum Beispiel wird deine Gedächtnisleistung besser und du gehst entspannter durch den Tag, weil du stressresistenter wirst.

2. Verlasse langsam die Komfortzone

Viele wollen alles auf einmal ändern und schweißen dann alles hin. Ein typisches Beispiel ist das „Team guter Vorsatz“, das an Neujahr Bäume im Fitnessstudio ausreißt und nach dem Ende vom Januar nie mehr im Gym gesehen wurde.

Starte langsam. Eine kleine Sache nach der anderen: Beispielsweise kannst du deinen Tag mit Liegestütz beginnen. So viele, wie du schaffst. Du solltest es dir zur Gewohnheit machen, jeden Morgen aufzustehen und mit Liegestütz zu beginnen. Nach jeder Woche setzt du einen drauf und machst mehr. Wenn du mit zehn begonnen hast, machst du von nun an elf, dann die nächste Woche zwölf. Es gibt Leute, die es durchziehen und jede Woche einen Liegestütz mehr machen und nach einem Jahr jeden Morgen mehr als 50 Liegestütz machen. Wie gesagt: starte langsam und steigere dich.

Die Taktik des langsamen Anfangens kannst du auf alle Tätigkeiten, die dich deinen Zielen näherbringen übertragen. Anfangs eine Minute täglich meditieren, spazieren gehen oder laufen.

3. Lerne die Extreme zu lieben

Die besten Wege, mentale Stärke zu entwickeln, sind extreme Hitze und extreme Kälte. Sauna und kalte Duschen sind hier gemeint.

Das die Sauna viele gesundheitliche Vorteile bringt, dürfte allen bekannt sein. Kalte Duschen stärken die Wilenskraft und härten ab.

4. Setze dir große Ziele und verfolge diese

Große Ziele zu setzen ist der Schlüssel, um mentale Stärke zu entwickeln. Du wirst jetzt sicher einwerfen, das man klein beginnen sollte. Das bedeutet aber nicht, dass die Ziele klein bleiben sollen. Im Gegenteil! Ziele, von denen du nicht glauben kannst, dass du sie je erreichen könnte, sind genau richtig. Marathon oder gar Triathlon sind die richtige Zielgrößen für Anfänger, woran sie sich orientieren können. Was bringt schon ein Ziel, das man nach zwei Wochen erreicht? Um große Ziele zu erreichen, sind große Anstrengungen von Nöten. Diese brauchst du, um mehr zu erreichen, als es mit kleinen Zielen möglich ist.

Ein Ziel ist wie eine Dartscheibe im Raum. Wenn du keine Scheibe(Ziel) hast, wirfst du irgendwohin und wirst nie etwas treffen. Wenn du aber die dreifach-20 anvisierst und sie nicht auf anhieb triffst, hast du immerhin schon in Richtung Ziel geworfen und bist deinem Ziel näher gekommen.

Auch wenn du dein Ziel vielleicht nie erreichen wirst, wirst du mit großen Zielen allemal mehr erreichen, als mit mickrigen Zielen.

Fazit

Um mentale Stärke zu entwickeln, sind die oben genannten Wege unabdingbar. Vielleicht kennst du auch einen anderen Weg? Dann schreibe ihn in die Kommentare. Ich bin gespannt. 🙂

Die wichtigste Sache um endlich durchzustarten

Ich gebe es zu: Ich war einer von ihnen. Leute, die prinzipiell bescheid wissen, wie man Ziele setzt und erreicht aber trotzdem nie etwas gebacken kriegen. Kommt dir das bekannt vor und willst das ändern? Dann wird dich dieser Beitrag sicher interessieren.

Erfolglose Menschen haben einen großen Fernseher, erfolgreiche haben große Bibliotheken. Ich hatte eine beachtliche Anzahl von sogenannten „SelfHelp“-Büchern und mein Feedreader quoll über mit neuen Erkenntnissen, Hinweisen und Ratschlägen, wie ich mehr aus meinem Leben machen könnte. Doch es wurde nicht besser. Ich konnte mich Stundenlang mit der Materie beschäftigen. Danach stand ich auf und ich blieb in meinem gewohnten Trott. Manchmal schmiedete ich große Pläne, fing viele Sachen an. Diät, Sport machen, lesen, morgens das Bett machen, weniger social Media… all das wollte ich mit einem Mal machen, um dann zwei-drei Tage wieder alles hinzuschmeißen. Ich zweifelte an mir.

Bei einer weiteren Odysee in der englischsprachigen Blogosphäre fand ich die Lösung bei Leo von ZenHabits. Die Antwort, die ich fand war so einfach, wie banal: Ändere nur eine Sache auf einmal.

Aber warum ist es wichtig, nur eine Sache zu ändern? Wir Menschen sind Gewohnheitstiere. Vom morgendlichen Griff zum Kaffee über den unzähligen Zigaretten bis zum Feierabend-Bier laufen viele Sachen automatisch ohne groß nachzudenken ab. Diese Gewohnheiten alle auf einmal zu ändern ist sehr schwierig. Wir Menschen haben nur begrenzte geistige Kapazitäten, was das erlernen(,denn das ist es im Endeffekt auch) neuer Gewohnheiten betrifft. Deshalb fallen wir oft in alte Gewohnheiten zurück.

Ich sehe immer wieder, wie Leute ins Netz posten, wieviel sie von heute an ändern. Man hört selten die Success-Story von ihnen. Ich selbst kenne das auch nur zu gut. Erfolg hat man, wenn man gesetzte Ziele ereicht. Wenn man 20 Sachen anfängt und bei keiner dran bleibt, ist das ein großer Misserfolg.

Natürlich sollte man alle weiteren Pläne und Ziele im Hinterkopf oder besser aufgeschrieben behalten, denn die Vorgehensweise bei der Einführung von neuen Verhaltensweisen ist immer ähnlich:

  1. Erkenne, wo du den dringensten Handlungsbedarf hast. Am besten schreibst du alles auf, was du ändern willst und gewichtest nach Zahlen: 1-10, wobei 1 für sehr wichtig steht und 10 für unwichtig. Danach wählst du aus
  2. Wenn du dein Ziel auserkoren hast ist es Zeit zu Handeln: Mache 30 Tage lang diese eine Sache einmal am  Tag. Zum Beispiel Abends ein Buch lesen. 30 Tage, jeden Abend vorm Zubettgehen 2-3 Seiten vom Buch.
  3. Setze dir die Regel „never skip two days in a row“, was soviel bedeutet wie verpasse nicht 2 Tage in Folge. Wir kennen das alle: irgendwas kommt dazwischen oder man hat einen schlechten Tag und hat keinen Nerv fürs Lesen. Es ist ok, einen Tag auszusetzen. Zwei Tage sind jedoch tödlich für dein Ziel. Aus zwei tagen werden schnell drei, dann vier und dann ist es wieder vorbei mit dem Plan.
  4. Wenn du 30 Tage in Folge durchgehalten hast, kannst du dir Gedanken über dein nächstes Ziel machen. Das alte Ziel(in unseren Beispiel abends lesen) wird natürlich weiter mit der Regel „never skip two days in a row“ verfolgt.

Fazit

Es ist wichtig mit einem Plan in der Tasche ins Handeln zu kommen. Man will oft viel auf einmal ändern, doch unsere alten Gewohnheiten machen uns oft einen Strich durch die Rechnung. Deshalb ist es wichtig, Stück für Stück unsere alten Gewohnheiten durch neue zu ersetzen.