4 Wege um deine mentale Stärke zu entwickeln

Mentale Stärke zu entwickeln ist fast wichtiger, als körperliche Stärke. Sie ist der Grundbaustein, der unser Handeln in Bewegung bringt. Deshalb zeige ich dir hier 4 Wege auf, wie du am besten deine mentale Stärke entwickeln kannst.

1. Meditiere

Fast alle erfolgreichen Menschen meditieren oder führen eine andere Art von Achtsamkeit aus. Fünf bis zehn Minuten täglich meditieren reichen, um drastische Fortschritte zu sehen. Zum Beispiel wird deine Gedächtnisleistung besser und du gehst entspannter durch den Tag, weil du stressresistenter wirst.

2. Verlasse langsam die Komfortzone

Viele wollen alles auf einmal ändern und schweißen dann alles hin. Ein typisches Beispiel ist das „Team guter Vorsatz“, das an Neujahr Bäume im Fitnessstudio ausreißt und nach dem Ende vom Januar nie mehr im Gym gesehen wurde.

Starte langsam. Eine kleine Sache nach der anderen: Beispielsweise kannst du deinen Tag mit Liegestütz beginnen. So viele, wie du schaffst. Du solltest es dir zur Gewohnheit machen, jeden Morgen aufzustehen und mit Liegestütz zu beginnen. Nach jeder Woche setzt du einen drauf und machst mehr. Wenn du mit zehn begonnen hast, machst du von nun an elf, dann die nächste Woche zwölf. Es gibt Leute, die es durchziehen und jede Woche einen Liegestütz mehr machen und nach einem Jahr jeden Morgen mehr als 50 Liegestütz machen. Wie gesagt: starte langsam und steigere dich.

Die Taktik des langsamen Anfangens kannst du auf alle Tätigkeiten, die dich deinen Zielen näherbringen übertragen. Anfangs eine Minute täglich meditieren, spazieren gehen oder laufen.

3. Lerne die Extreme zu lieben

Die besten Wege, mentale Stärke zu entwickeln, sind extreme Hitze und extreme Kälte. Sauna und kalte Duschen sind hier gemeint.

Das die Sauna viele gesundheitliche Vorteile bringt, dürfte allen bekannt sein. Kalte Duschen stärken die Wilenskraft und härten ab.

4. Setze dir große Ziele und verfolge diese

Große Ziele zu setzen ist der Schlüssel, um mentale Stärke zu entwickeln. Du wirst jetzt sicher einwerfen, das man klein beginnen sollte. Das bedeutet aber nicht, dass die Ziele klein bleiben sollen. Im Gegenteil! Ziele, von denen du nicht glauben kannst, dass du sie je erreichen könnte, sind genau richtig. Marathon oder gar Triathlon sind die richtige Zielgrößen für Anfänger, woran sie sich orientieren können. Was bringt schon ein Ziel, das man nach zwei Wochen erreicht? Um große Ziele zu erreichen, sind große Anstrengungen von Nöten. Diese brauchst du, um mehr zu erreichen, als es mit kleinen Zielen möglich ist.

Ein Ziel ist wie eine Dartscheibe im Raum. Wenn du keine Scheibe(Ziel) hast, wirfst du irgendwohin und wirst nie etwas treffen. Wenn du aber die dreifach-20 anvisierst und sie nicht auf anhieb triffst, hast du immerhin schon in Richtung Ziel geworfen und bist deinem Ziel näher gekommen.

Auch wenn du dein Ziel vielleicht nie erreichen wirst, wirst du mit großen Zielen allemal mehr erreichen, als mit mickrigen Zielen.

Fazit

Um mentale Stärke zu entwickeln, sind die oben genannten Wege unabdingbar. Vielleicht kennst du auch einen anderen Weg? Dann schreibe ihn in die Kommentare. Ich bin gespannt. 🙂

Warum es nicht reicht, beim Sport 100% zu geben

Du gibst im Fitnessstudio oder draußen beim Laufen immer 100%? Ehrlich? Ich lehne mich aus dem Fenster und sage: Das reicht nicht. Warum der Denkansatz, immer nur 100% geben zu wollen, meiner Meinung nach nicht der richtige ist, will ich in diesem Beitrag aufzeigen.

100% sind doch der Wahnsinn oder nicht?

Der bulgarische Weltmeister im Gewichtheben wurde von einem Reporter gefragt: “Wenn sie trainieren und zehnmal ein Gewicht stemmen, welche Wiederholung ist die Wichtigste?” Der Sportler antwortete: “die elfte“. (Aus: Bodo Schäfer, die Gesetze der Gewinner)

Angenommen, du beginnst als Untrainierter im Fitnessstudio. Beim Bankdrücken schaffst du am ersten Tag 10 Wiederholungen mit 40 Kilo. Die letzte Wiederholung kriegst du gerade so hin. Du hast dein bestes gegeben. Einhundert Prozent. Wenn du 3 Tage später wieder auf der Bank liegst, machst du 10 Wiederholungen mit 40 Kilo. Diesmal ist die letzte Wiederholung weniger anstrengend. Du beendest auch hier die Übung mit dem Gefühl, es geschafft zu haben. *strike*. So trainierst du 3-4 Wochen und bekommst Routine. Immer wieder 10 Wiederholungen mit 40 Kilo. Die Anstrengung wird immer weniger. Gibst du dann immer noch 100%? Klar, am ersten Tag waren 10Wdh./40kg deine 100%. Aber an den anderen Trainingstagen?

Was wäre mit 110% drin?

Viel zu viele Leute verschwenden ihre Zeit beim Sport, weil sie sich mit dem zufrieden geben, was sie können und nicht mit dem, was sich erreichen könnten. Der Trainingsplan wird stur abgearbeitet. Stell dir vor, was du erreichen könntest, wenn du bei jeder Trainingseinheit statt 100 Prozent, die du irgendwann mal definiert hast, 110 Prozent geben würdest? Und zwar 110% vom letzten Mal. Wieviel könntest du stemmen? Verglichen mit starren Trainingsplänen, in denen steht, dass 10Wdh./40Kg wochenlang lang das Pensum ist?

Fazit

Das 110%-Mindset steht sinnbildlich für ein Mindset, dass nach stetigem Wachstum strebt. Sich nicht zufrieden geben mit dem was man kann, sondern weiter gehen, als man es sich je vorstellen könnte. Die Extra-Meile gehen – das ist das Mindset der Gewinner.

 

Was dein Umfeld mit deinen Zielen zu tun hat

Hast du dich jemals gefragt, weshalb andere Leute Porsche fahren und du nicht? Fahren deine Freunde Porsche? Vermutlich nicht. Genau hier ist der springende Punkt. Wir verdienen ähnlich wie unsere Freunde, wir kleiden uns ähnlich und wir nutzen die gleichen Wörter. Wir passen uns bewusst oder unbewusst an unsere Umgebung an. Der eine oder andere mag mir widersprechen und sagen, „Ich passe mich niemanden an!“ Wenn man aber genauer hinschaut passen sich die größten Rebellen auch an. Zwar nicht an Leuten aus dem bürgerlichen Lager, sondern an an gleichgesinnten. Punks sind hier das beste Beispiel. Egal, wo man auf Punks trifft, erkennt man sie sofort. Auch andere Subkulturen kann man an der Kleidung und ihren Auftreten zuordnen. Die Leute passen sich immer an ihrem Umfeld an.

Unternehmerkinder werden meist selbst Unternehmer. Akademikerkinder studieren meist auch. Hartz4-Familien bringen selten zukünftige Self-Made-Milionäre hervor. Das ist aber kein Naturgesetz, das unumstößlich ist. Man kann das ändern.

Schaue dir dein Umfeld genauer an

Zuerst solltest du dir dein Umfeld genauer anschauen. Unbewusst machen wir das schon den ganzen Tag. Hier meine ich, das du das ganz bewusst machen sollst. Einerseits, was haben sie für einen Lebensstandard, andererseits solltest du auch den Fokus darauf legen, ob sie dich unterstützen oder an allem, was du machst etwas zu meckern haben. Als ich einen neuen Beruf lernte, habe ich oft „Aber du hast doch schon einen Beruf gelernt?“ zu hören bekommen. Als ich mit dem Rauchen aufhörte oder bekannt gab, dass ich abnehmen wolle kam dann: „Das schaffst du eh‘ nicht.“. Ich habe es trotzdem durchgezogen.

Sei der Alpha!

Nehmen wir an, du hast beschlossen, dich vegan zu ernähren. Dein Umfeld haut jedes Wochenende Fleisch auf den Grill. Je nach dem, welches Standing du in der Gruppe hast, regaieren sie mehr oder weniger irritiert. Oft werden Witze gerissen. Jetzt gibt es verschiedene Möglichkeiten:

Du passt dich der Gruppe wieder an und beginnst, nach einer Zeit wieder Fleisch zu essen, um dich anzupassen und den Sprüchen aus dem Weg zu gehen. – Der denkbar schlechtste Weg.
Du suchst dir ein neues Umfeld. Wenn es nicht mehr anders geht müssen harte Kosequenzen folgen.
Du ziehst es durch und bleibst Standhaft. Irgendwan verstummen die Veganerwitze und auf den Grill ist immer Platz für Grillgemüse. Vielleicht werden dann auch andere Freunde Veganer? – Weg Nr.3 ist in jedem Fall erstrebenswert.

Die meisten scheitern an ihrem Umfeld

„Bevor du dir selbst Depression oder einen Minderwertigkeitskomplex diagnostizierst, stelle sicher, dass du nicht einfach nur von Arschlöchern umgeben bist.“ – Sigmund Freud
An diesem Zitat ist viel dran. Ich selbst habe mir oft einreden lassen, dass meine Pläne und Ziele nicht umzusetzen oder gar Schwachsinn waren, bis ich keine Pläne und Ziele mehr hatte. Heute ziehe ich mein Ding durch und starte beispielsweise 2018 einen Blog, obwohl Blogs seit 2005 tot sein sollen. Who cares?

Fazit

Hater, Labertaschen und andere Leute, die dich runterziehen, solltest du, so weit es geht, meiden. Oft merken wir gar nicht, wie sehr uns unser Umfeld runterzieht, weil es halt so ist und man hineingewachsen ist. Der erste Schritt ist, sich sein Umfeld genauer anzuschauen, danach sollten aber auch Konsequenzen folgen, wenn das Umfeld den eigenen Zielen im Weg steht

Wie du am besten in dich investierst

Im Fitnessstudio beim Aufwärmen auf dem Rad schaue ich immer insprierende Videos. Diese Aktivitäten sind für mich die besten Investionen des Abends. Während ich etwas für meine Gesundheit mache, lerne ich in den Videos noch etwas dazu. Würde ich in der Zeit auf der Couch sitzen, Chips essen und normales Fernsehen schauen, wäre das verlorene Zeit und Energie für mich.
Wir alle tätigen Investitionen, um wieder etwas herauszukriegen, auch wenn wir diese auf dem ersten Blick nicht als solche sehen. Was Investitionen in uns sind und in welche Bereiche du aktiv investieren solltest, klären wir in folgenden Artikel.

Was ist eine Investition, was eine Ausgabe?

Zunächst wollen wir die Begriffe „Investition“ und den gegenteiligen Begriff „Ausgabe“ klären. Eine Investition verbinden die meisten mit dem Unternehmertum oder mit Aktien. Man gibt Geld in eine Sache und bekommt Gewinn heraus. Das Gegenteil von Investition ist eine Ausgabe. Bei dieser bekommt man weniger, im schlechtesten Fall gar nichts heraus. Diese Begriffe solltest du auch für deine Persönlichkeitsentwicklung nutzen.

Unbewusst tätigen wir jeden Tag Investitionen und Ausgaben. Wir gehen in Vorleistung und bekommen etwas, was uns mehr nützt wieder zurück. Das beste Beispiel ist die Arbeit: Wir investieren unsere Arbeitskraft und bekommen am Monatsende Geld ausbezahlt, womit wir unseren Unterhalt bestreiten. Selbstständige und Unternehmer bringen natürlich auch Leistung, wofür sie vom Auftraggeber bezahlt werden. Das durfte jetzt keine bahnbrechende Erkenntnis sein. Wenn du mit Freunden zum Bowling gehst, hast du eine gute Zeit, hast Spaß und bist gut gelaunt, also hat sich das investieren von Zeit und Geld gelohnt. Wenn du dich allerdings mit Miesmachern umgibst, die dich runterziehen, ist das eine Ausgabe.
Wenn du dir die Denkweise angewöhnst, alles unter den Gesichtspunkt “tätige ich gerade eine Investition oder eine Ausgabe?” zu sehen, fokussierst du dich automatisch mehr auf deine Investitionen und lässt im besten Fall Ausgaben sein.

Was sind also gute Investitionen in mich?

  1. Sich über sein Warum im klaren werden: Einen Zettel, Stift und etwas Zeit, mehr brauchst du nicht. Sich über sein Warum im Klaren zu werden, ist der Gamechanger schlechthin. Vielen Leuten geht nach einer Zeit die Luft aus. Sie können keine Motivation für ihr begonnenes Projekt aufbringen. Ob es nun Abnehmen ist oder in meinem Fall einen Blog zu betreiben. Mein Warum für den Blog Mindcoder.de ist klar definiert: “Weil immer mehr Leute aus verschiedenen Gründen ihre Ziele nicht erreichen und ich dies ändern will, habe ich Mindcoder.de gegründet. ” Es geht mir einerseits darum, Wissen zu vermitteln, andererseits auch darum, für mich das selbst Erlernte zu rekapitulieren. Ohne Warum wird alles mit der Zeit zäh und es läuft nicht mehr. Diäten werden abgebrochen, der Hometrainer verstaubt und die ToDo-Liste liegt zerknüllt im Papierkorb. Das Warum zu finden ist jedoch keine einfache Aufgabe, weshalb ich darauf in einem gesonderten Artikel eingehe.
  2. Ziele setzen: Ein Ziel ist wie eine Dartscheibe an der Wand. Manchmal treffen wir nicht die Tripple-20 oder das Bulls-Eye, aber ohne Ziel würde der Dartpfeil irgendwo im Raum landen. Eine Dartscheibe gibt eine grobe Richting vor, wohin die Reise geht und worauf man sich fokussiert. Nachdem du dein Warum gefunden und definiert hast, ist das Setzen von Zielen eine weitere gute Zeitinvestition. Gehe hierbei auf veschiedene Lebensbereiche genauer ein: Gesundheit, Finanzen, Freunde, Partnerschaft/Ehe, Beruf, usw.. Die bei Bewerbungsgesprächen beliebte Frage „Wo sehen sie sich in 5 Jahren?“ sollte dabei im Hinterkopf arbeiten.
  3. Konkrete Schritte planen: Pläne für die Zukunft machen ist der nächste logische Schritt nach dem Ziele-Setzen. Kommende Zeiträume (Jahr, Quartal, Monat, Woche und Tag) planst du am besten im voraus. Ich nehme mir am Vorabend für den kommenden Tag und am Sonntag für die restlichen kommenden Zeiträume Zeit. Die Frage, was dich am besten in Richtung deiner Ziele bringt solltest du dir stellen.
  4. Bücher lesen: Der Klassiker unter den Self-Invests. Nicht nur Sachbücher, in denen steht, wie du in einzelnen Bereichen Probleme löst oder dich weiter entwickeln kannst, sondern auch klassiche Literatur sind gute Investionen.
  5. Inspirierende Medien konsumieren: Videos, Podcasts, Instagram-Stories oder Blogartikel, nach deren Konsum du etwas gelernt hast, was dich deinem Ziel näherbringt sind definitiv eine gute Investition, stumpfes Fernsehen nicht.
  6. Sport treiben: Egal, ob Laufen, Kraftsport oder Manschaftssport wie z.B. Fussball: die Zeit und Energie, die man hinein steckt, bekommt man in Form von Gesundheit, Gewichtsverlust und Energie wieder zurück.
  7. Nützliche Dinge kaufen: teure Autos, Kleidung, Technik und Accessoires sind eine Ausgabe, logisch. All diese Dinge bringen uns Prestige und nur kurzfristig ein gutes Gefühl.
  8. Gesund ernähren: „An Apple each day keeps the doctor away“ – an dieser Volksweisheit ist etwas dran. Totgekochte Fertigmahlzeiten enthalten kaum Vitamine, viel Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe, Zucker und Fett. Nach dem Essen wird man müde und fällt ins sogenante Fresskoma. Auch hier können wir die Situation als Ausgabe bewerten, da du danach weniger Energie hast.
  9. Sich mit Menschen, die einem gut tun umgeben: Kennst du das?: nach einem Gespräch mit einem anstrengenden Menschen fühlst du dich schlecht und ohne Energie? Willst alles hinschmeißen? Dann war diese Begengung keine gute Investition, sondern eine Ausgabe. Wir begegnen immer wieder negativen Leuten, die einem runterziehen. Egal ob auf der Straße oder online: diese Menschen solltest du meiden. Gute Freunde, an die man gerne denkt sind immer eine gute Investition. Am besten fragst du dich nach jedem Treffen, ob du dich nun besser oder schlechter fühlst. Natürlich merken wir das schon, aber das aktive Fragen schärft den Blick für unangenehme oder auch angenehme Situationen.

Fazit

Wenn du deine Aktivitäten, Kontakte und Zeit nach Investition/Ausgabe kategrorisierst und natürlich auch Konsequenzen ziehst kannst du dein Leben besser „entrümpeln“ und kommst deinen Zielen näher.

Die wichtigste Sache um endlich durchzustarten

Ich gebe es zu: Ich war einer von ihnen. Leute, die prinzipiell bescheid wissen, wie man Ziele setzt und erreicht aber trotzdem nie etwas gebacken kriegen. Kommt dir das bekannt vor und willst das ändern? Dann wird dich dieser Beitrag sicher interessieren.

Erfolglose Menschen haben einen großen Fernseher, erfolgreiche haben große Bibliotheken. Ich hatte eine beachtliche Anzahl von sogenannten „SelfHelp“-Büchern und mein Feedreader quoll über mit neuen Erkenntnissen, Hinweisen und Ratschlägen, wie ich mehr aus meinem Leben machen könnte. Doch es wurde nicht besser. Ich konnte mich Stundenlang mit der Materie beschäftigen. Danach stand ich auf und ich blieb in meinem gewohnten Trott. Manchmal schmiedete ich große Pläne, fing viele Sachen an. Diät, Sport machen, lesen, morgens das Bett machen, weniger social Media… all das wollte ich mit einem Mal machen, um dann zwei-drei Tage wieder alles hinzuschmeißen. Ich zweifelte an mir.

Bei einer weiteren Odysee in der englischsprachigen Blogosphäre fand ich die Lösung bei Leo von ZenHabits. Die Antwort, die ich fand war so einfach, wie banal: Ändere nur eine Sache auf einmal.

Aber warum ist es wichtig, nur eine Sache zu ändern? Wir Menschen sind Gewohnheitstiere. Vom morgendlichen Griff zum Kaffee über den unzähligen Zigaretten bis zum Feierabend-Bier laufen viele Sachen automatisch ohne groß nachzudenken ab. Diese Gewohnheiten alle auf einmal zu ändern ist sehr schwierig. Wir Menschen haben nur begrenzte geistige Kapazitäten, was das erlernen(,denn das ist es im Endeffekt auch) neuer Gewohnheiten betrifft. Deshalb fallen wir oft in alte Gewohnheiten zurück.

Ich sehe immer wieder, wie Leute ins Netz posten, wieviel sie von heute an ändern. Man hört selten die Success-Story von ihnen. Ich selbst kenne das auch nur zu gut. Erfolg hat man, wenn man gesetzte Ziele ereicht. Wenn man 20 Sachen anfängt und bei keiner dran bleibt, ist das ein großer Misserfolg.

Natürlich sollte man alle weiteren Pläne und Ziele im Hinterkopf oder besser aufgeschrieben behalten, denn die Vorgehensweise bei der Einführung von neuen Verhaltensweisen ist immer ähnlich:

  1. Erkenne, wo du den dringensten Handlungsbedarf hast. Am besten schreibst du alles auf, was du ändern willst und gewichtest nach Zahlen: 1-10, wobei 1 für sehr wichtig steht und 10 für unwichtig. Danach wählst du aus
  2. Wenn du dein Ziel auserkoren hast ist es Zeit zu Handeln: Mache 30 Tage lang diese eine Sache einmal am  Tag. Zum Beispiel Abends ein Buch lesen. 30 Tage, jeden Abend vorm Zubettgehen 2-3 Seiten vom Buch.
  3. Setze dir die Regel „never skip two days in a row“, was soviel bedeutet wie verpasse nicht 2 Tage in Folge. Wir kennen das alle: irgendwas kommt dazwischen oder man hat einen schlechten Tag und hat keinen Nerv fürs Lesen. Es ist ok, einen Tag auszusetzen. Zwei Tage sind jedoch tödlich für dein Ziel. Aus zwei tagen werden schnell drei, dann vier und dann ist es wieder vorbei mit dem Plan.
  4. Wenn du 30 Tage in Folge durchgehalten hast, kannst du dir Gedanken über dein nächstes Ziel machen. Das alte Ziel(in unseren Beispiel abends lesen) wird natürlich weiter mit der Regel „never skip two days in a row“ verfolgt.

Fazit

Es ist wichtig mit einem Plan in der Tasche ins Handeln zu kommen. Man will oft viel auf einmal ändern, doch unsere alten Gewohnheiten machen uns oft einen Strich durch die Rechnung. Deshalb ist es wichtig, Stück für Stück unsere alten Gewohnheiten durch neue zu ersetzen.

Entweder du endest im Gefängnis oder du wirst Millionär [Inspiration]

Lass uns mit einer Geschichte beginnen: 1966 flog ein sechzehnjähriger Legastheniker namens Richard von der Schule. Sein Schuldirektor sagte ihm an seinem letzten Schultag: „Entweder du endest im Gefängnis oder du wirst Millionär.“

Mit der Hilfe eines Freundes gründete er ein Magazin für Studenten und verdiente sein erstes Geld mit der Werbung von ortsansässigen Unternehmen. Nach 4 Jahren suchte er nach Wegen, mit seinem Magazin zu expandieren. Er verkaufte Platten an Studenten, die sein Magazin kauften. Es lief gut. Ein Jahr später konnte er mit dem verdienten Geld einen Plattenladen eröffnen. Nach weiteren 2 Jahren wollte er sein eigenes Plattenlabel gründen und ein Musikstudio eröffnen. Er vermietete das Studio an Musiker aus der Umgebung, unter anderem auch an einen Mann namens Mike Oldfield. Mike komponierte in dem kleinen Studio den Hit Tubular Bells, der die erste Veröffentlichung des Labels von Richard war. 5 Millionen Kopien wurden verkauft.

Später veröffentlichten weitere Bands wie die Sex Pistols, Rolling Stones und Culture Club auf dem Plattenlabel. In dieser Zeit wurde er nicht müde weitere Firmen zu gründen, darunter eine Fluggesellschaft, dann eine Eisenbahngesellschaft, danach einen Handyhersteller und so weiter. 50 Jahre später hat Richard mehr als 400 Unternehmen unter seiner Leitung. Heute ist Richard Milliardär, obwohl er Legastheniker ist und von der Schule flog. Kenner wissen sicher, wen ich meine, nämlich Sir Richard Branson. Richards Geschichte ist so inspirierend für viele Menschen, dass ich sie in meinem ersten „richtigen“ Blogbeitrag verblogge.

Als der Endzwanziger Richard Branson zu einer Frau auf den Jungferninseln fliegen wollte, wurde sein Flug wegen Wartungsarbeiten gestrichen. Es war der letzte Flug des Abends. Richard hatte zwar ein Business, niemand wusste an dem Flughafen, wer er war. Er charterte ein Privatflugzeug und schrieb auf einem Schild “Virgin Airlines. $29”. Er ging zu einer Gruppe, die auch auf die Jungferninseln fliegen wollte und verkaufte die restlichen Plätze im Flugzeug für je 29 Dollar. Von dem Geld bezahlte er das Charterflugzeug. Richard flog mit der Gruppe an diesem Abend auf die Jungferninseln.

War Richard Branson an diesem Abend bereit, eine Fluglinie zu gründen? Sicher nicht. Wer ist schon dafür bereit, wenn einem der Flug gestrichen wurde? Er packte eine Gelegenheit beim Schopf, sah einen Bedarf(Was nicht schwer war), hatte aber für diesen Bedarf die richtige Lösung. Anstatt einen Businessplan zu schmieden machte er es einfach. Diese Denkweise legte er nicht nur an diesem Abend an den Tag. “Screw it, just get on and do it.” ist quasi sein Lebensmotto. Was können wir daraus lernen? Die Umstände müssen nicht immer perfekt sein, um erfolgreich sein Ding zu machen und manchmal sollten wir einfach handeln, statt alles bis ins kleinste Detail zu planen.

Me, myself & I oder auch a yet another hello world post

Ein Scherbenhaufen aus gebrochenen Versprechen. Versprechen, die man sich selbst und seinen Lieben gegeben hat.

  • Ich will abnehmen.
  • Ich will mit dem Rauchen aufhören.
  • Ich will endlich Sport treiben.

Die meisten Leute haben diese Sätze so oder in ähnlicher Form schon gesagt und viele von ihnen haben dieses Versprechen nie wahr gemacht. Weil sie es nicht wollten? Weil sie es nicht konnten? Was sind die wahren Ursachen? Dieser Frage will ich hier bei Mindcoder.de auf den Grund gehen und Lösungen anbieten.

Was befähigt mich, einen Blog namens Mindcoder.de zu gründen?

Da ich früher selbst oft meine Ziele nicht erreichte, habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, nach Lösungen zu suchen, wie aus einem Wunsch, etwas zu ändern, letztendlich ein Erfolg wird. Seit vielen Jahren mache ich mindestens dreimal in der Woche Sport. Im Fitnessstudio und draußen im Wald bin ich oft anzutreffen. Die Raucherei ist längst Geschichte. Idealgewicht habe ich zwar noch nicht, ich bin aber auf dem besten Weg dorthin. Viele große und kleine Kniffe habe ich aus Büchern, Videos und Blogs gelernt und angewendet. Beispielsweise packe ich direkt nach jedem Workout die Sporttasche neu und lege sie ins Auto, um jederzeit ins Gym gehen zu können, wenn mir danach ist.

Welchen Hintergrund sollte jemand haben der einen Erfolgsblog schreibt?

Viele würden sagen, dass ein Studium von Nöten ist. Aber kann ein Prof.Dr.Dr. einen komplizierten Sachverhalt so darstellen, dass ein normalsterblicher ihn versteht? Es ist schwer vorstellbar. Millionär, wurden einige jetzt sagen. Das ist schon etwas näher dran. Jedoch hat mich meine Erfahrung gelehrt, dass Millionäre sehr oft zeigen, wie es ist, erfolgreich zu sein(z.B. hier mein Lambo), anstatt zu erklären, wie man erfolgreich wird. Professionelle Coaches? Hör mir bloss auf. Es gibt da draußen einige „Chacka-Typen“, die dir erklären, dass du deinen Job kündigen sollst, ohne deine Lebenssituation zu kennen. Man soll fest an sein Ziel glauben und daran arbeiten, dann erreicht man es auch? Erkläre das mal einer Mücke, die gegen ein Fenster fliegt und nicht durchkommt.

Den drei oben genannten Personengruppen gehöre ich nicht an. Derzeit mache ich eine Fortbildung zum Industriemeister Mechatronik neben der Vollzeit-Arbeit am Freitag und Samstag. Ich habe einen Realschulabschluss, zwei Berufe gelernt(Elektroinstallateur und Industriemechaniker). Das hört sich nicht spektakulär an. Doch als ich vor mehr als zehn Jahren nur mit meinem eingerosteten Schulenglisch Wort für Wort englischsprachige „self improvement“-Blogs übersetzte, hätte ich mir nie zu träumen gewagt, wo ich heute stehe. In vielen Bereichen habe ich mir Ziele gesetzt und habe diese zum großen Teil auch erreicht. Ich habe ein komplett anderes Mindset, ich kann wesentlich besser mit Menschen umgehen, was mit als Nerd früher sehr schwer gefallen ist. Mein Hintergrund ist persönliches Interesse am Vorwärtskommen und der Wunsch, dass jeder, der will seine gesetzten Ziele auch erreicht.

Wie ist es zu den Namen Mindcoder gekommen?

Der Name Mindcoder entstand in Anlehnung an Adam Beyers Techno-Label Drumcode. Man kann man ihn am besten mit GedankenProgramierer übersetzen. Es geht hier nicht um Gehirnwäsche, sondern dass man seine Gedankenwelt, dem Mindset aktiv programmiert. Ich weiß, das hört sich sehr theoretisch und vielleicht etwas seltsam an. Wie das genau funktionieren soll erfährst du in den nächsten Beiträgen bei mindcoder.de.